Sind die
grundlegenden Dinge geklärt, beginnt die Suche nach einem Partner.
Gerade hier ist größte Vorsicht geboten. Überstürzen Sie nichts.
Lassen Sie sich nicht von einmaligen termingebundenen Angeboten
unter Druck setzen oder durch vermeintliche Schnäppchen verführen!
Denken Sie immer daran, dass niemand etwas zu verschenken hat.
Sicher gibt es Angebote von schlüsselfertigen Häusern zu einem
Preis von weniger als 50.000 Euro. Doch wer sich auf ein solches
Angebot einlässt, darf nicht viel erwarten. Denken Sie lieber an
den Ausspruch des britischen Sozialreformers John Ruskin. Der sagte
bereits vor mehr als 100 Jahren: "Das Gesetz der Wirtschaft
verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten ."
3. Viel Zeit
nehmen
Lassen Sie sich
genügend Zeit, nehmen Sie die Unterlagen mit nach Hause, prüfen
Sie alles in Ruhe auf Herz und Nieren. Lassen Sie sich nicht von
Aussagen wie "Wenn Sie jetzt unterschreiben, erhalten Sie einen
Rabatt" zu einer voreiligen Unterschrift verleiten. Will ein
Unternehmen Ihre Unterschrift gleich vor Ort haben und Ihnen die
Verträge nicht mit nach Hause geben, ist es in meinen Augen nicht
seriös.
4. Beistand
holen
Grundlage für
den Bau sind die Bau- und Leistungsbeschreibung und der Bauvertrag.
Wer nicht vom Fach ist, wird aber nicht alle Punkte darin verstehen
können. Um nicht gutgläubig alles hinzunehmen, was ein
Bauunternehmen vorsetzt, sollten Laien unbedingt einen Fachmann zu
Rate ziehen. Er kann oft schon anhand der Bau- und
Leistungsbeschreibung die Kompetenz und Seriosität eines
Unternehmens erkennen.
Auch am Bauvertrag zeigt sich, ob ein Unternehmer fair und ehrlich
ist oder nur abzocken will. Ein solcher Vertrag sollte erst dann
abgeschlossen werden, wenn er von einem Anwalt - möglichst mit
Spezialisierung auf Baurecht - überprüft worden ist. Er weiß, was
in den Vertrag hineingehört. Denn was darin fehlt, kann für den
Bauherren später erhebliche finanzielle Folgen haben.
Quelle: Andreas
Mühlner - www.PHBV.de